MAN Power für die Dakar

Zwei MAN Renntrucks mit Werksunterstützung gehen bei der Dakar 2009 in Südamerika ins Rennen. Die beiden Rallye-Boliden auf der Basis eines MAN TGS 18.480 4×4 wurden beim holländischen MAN Rallye Team „MAN with a mission 2“ konzipiert und aufgebaut.

Quelle:MAN
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MAN-Versuchsmeister Franz Echter ist mit seiner bewährten Crew nicht mehr als schneller Servicemann unterwegs, sondern fährt wie bereits 2006 einen der beiden Wettbewerbstrucks des MAN Rallye Teams. Sein Renntruck startet mit der Startnummer 507.
Einer der Top-Favoriten auf den Gesamtsieg in der Lkw-Wertung ist Hans Stacey. Er pilotiert den zweiten Wettbewerbstruck des MAN Rallye Teams mit der Startnummer 500.
Die beiden Wettbewerbsfahrzeuge des MAN Rallye Teams treten in der Prototypen-Klasse T4 der Lkw-Wertung an. Hans Stacey vertraut auf Charly Gotlib (Navigation) und Bernard der Kinderen (Technik). Das Team von Franz Echter als Pilot bilden Detlef Ruf als Navigator und Artur Klein als Techniker.
Die beiden MAN-Fahrzeuge im Wettbewerb werden von modifizierten D26 Common-Rail-Motoren mit sechs Zylindern und 12,4 Liter Hubraum angetrieben, wie sie in der FIA European Truck Racing Championship zum Einsatz kommen. Während dort allerdings aufgrund völlig unterschiedlicher Anforderungen an Leistung und Drehmoment Einstellungen nahe an der Leistungsgrenze üblich sind, geht es bei der Rallye Dakar um die Zuverlässigkeit über eine lange Distanz. Die Motoren bekamen deshalb reichlich Leistung und ein bäriges Drehmoment über ein sehr breites Drehzahlband verpasst.
Der Weltmotorsportverband FIA legt im Rallyesport Wert auf sauberes Abgasverhalten: Das Reglement lässt keinerlei Schwarzrauch zu. Die MAN-Motoren bieten durch modernste Common-Rail-Einspritzung eine sehr leistungsfähige Basis für abgassauberen Motorsport.
Quelle: MAN
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Die Stärke von MAN zeigt sich auch in der großen Zahl der Teams, die MAN-Trucks als Servicefahrzeuge einsetzen. Als Träger für die rollenden Spezialwerkstätten, die die Motorräder, Rallye-Pkw und Wettbewerbstrucks begleiten, sind hochzuverlässige Allradfahrzeuge gefragt. Ersatzteile, Werkzeuge, Generatoren, Kompressoren, Lichtmasten, Bodenplanen, Zelte und die persönliche Ausrüstung müssen sicher an den Etappenzielen bereitstehen. Praktisch alle namhaften Werks- und Semi-Werksteams haben MAN-Trucks für die Service-Flotte im Einsatz: Das gilt für die beiden ambitioniertesten Dakar-Teams der letzten Jahre, die Werksmannschaften von VW und Mitsubishi, ebenso wie für das deutsche BMW X-Raid-Team, Toyota, die Hummer-Crew um den Amerikaner Robbie Gordon oder KTM in der Motorradklasse. Dazu kommen zahlreiche MAN-Fahrzeuge, die von Privatteams ins Rennen geschickt werden.
Dakar-Koordinator Peter Ocker betreut über 80 MAN-Fahrzeuge, die bei der Dakar 2009 an den Start gehen werden. Zur Unterstützung der 30 kundeneigenen Rallye-Trucks im Rennen sowie der 50 Servicetrucks entsendet MAN Nutzfahrzeuge zwei dreiachsige Allradfahrzeuge vom Typ TGS 26.480 6×6, beladen mit jeweils zehn Tonnen Spezialwerkzeug und Ersatzteilen.

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